Alphorn, Berge, Käse und Cremeschnitten – unser Walliser Wochenende
19./20. September 2026
Was braucht es für ein gelungenes Alphorn-Wochenende? Zehn motivierte Alphornbläserinnen und Alphornbläser, traumhaftes Wetter, eine tolle Organisation, wunderschöne Walliser Landschaften – und natürlich unsere Alphörner!
Genau das durften wir am 19. und 20. September 2026 erleben. Mit dabei waren zehn aktive Mitglieder unserer Alphorngruppe, darunter auch unser jüngstes Mitglied: die 15-jährige Zora. Schön, dass unsere Gruppe über Generationen hinweg gemeinsam unterwegs ist!
Ein ganz herzliches Dankeschön an Hanni, die diesen abwechslungsreichen und rundum gelungenen Ausflug zusammengestellt hat. Da hatte wirklich alles Hand und Fuss – und sogar das Wetter spielte perfekt mit.
Samstag – Alphornklänge hoch über dem Wallis
Unser erstes Ziel war das Eggishorn. Bei strahlendem Sonnenschein erwartete uns eine fantastische Aussicht auf die Walliser Bergwelt.
Und natürlich stellte sich die Frage gar nicht erst, ob wir hier Alphorn spielen würden. Alphorn auf dem Eggishorn – das musste einfach sein!
Mitten in dieser beeindruckenden Bergwelt liessen wir unsere Hörner erklingen. Die Aussicht war grandios, die Akustik beeindruckend und die Stimmung entsprechend hervorragend.
Nach so viel Höhe und Musik machte sich langsam der Hunger bemerkbar. Also ging es weiter auf die Fiescheralp, wo wir uns bei einem gemütlichen Mittagessen stärkten.
Bättmerhitta – Cremeschnitte, Alphorn und Weisswein
Am Nachmittag führte uns unser Weg zur Bättmerhitta. Dort erwartete uns ein weiterer kulinarischer Höhepunkt: eine herrliche Cremeschnitte.
Natürlich wurde auch hier wieder Alphorn gespielt. Schliesslich wollten wir zeigen, dass wir unsere Instrumente nicht nur zum Bergwandern mitnehmen!
Als besondere Überraschung offerierte uns das Haus einen Weisswein. Herzlichen Dank dafür! Bei einem gemütlichen Glas liessen wir den Nachmittag ausklingen und stiessen auf unseren gelungenen Ausflug an.
Danach ging es zurück nach Fiesch, wo wir übernachteten. Nach einem erlebnisreichen Tag waren die Beine vielleicht etwas müde – die Stimmung unter den zehn Ausflüglerinnen und Ausflüglern aber noch lange nicht.
Sonntag – unterwegs durchs Binntal
Nach einem gemütlichen Frühstück ging es am Sonntag mit dem Bus bis nach Steimatta im Binntal.
Von dort wanderten wir auf der alten Strasse durch das wunderschöne Binntal. Das Wetter blieb uns treu und bescherte uns wiederum beste Bedingungen.
Immer wieder gab es Gelegenheit, die herrliche Landschaft zu geniessen. Und wie es sich für eine Alphorngruppe gehört, wurden bei passenden Gelegenheiten die Alphörner ausgepackt.
So erklangen unsere Melodien immer wieder durch das Tal. Besonders schön war dabei die Verbindung von Natur, Bergen und unseren Alphornklängen.
Twingi Stubji – Käse mit Geschichte
Ein besonderer Halt war das Twingi Stubji am Stausee. Dort wurden wir mit einem grossartigen Apero verwöhnt.
Besonders interessant waren die drei verschiedenen Alpkäse. Alle drei hatten bereits drei Jahre Reife hinter sich – entsprechend gab es einiges zu probieren und zu vergleichen.
Bei so viel Käsekompetenz wurde natürlich ausgiebig degustiert und diskutiert. Ob dabei jeder tatsächlich den Unterschied von drei Jahren Reife fachgerecht beurteilen konnte, sei einmal dahingestellt. Geschmeckt hat es jedenfalls allen!
Gut gestärkt und bestens gelaunt machten wir uns anschliessend auf den weiteren Weg nach Binn.
Alphorn auf der Steinbrücke
In Binn angekommen, war ein weiterer besonderer Auftritt angesagt. Auf der alten Steinbrücke liessen wir unsere Alphörner erklingen.
Eine wunderschöne Kulisse – und sicher auch für die eine oder andere Zuhörerin und den einen oder anderen Zuhörer ein überraschender musikalischer Moment.
Nach dem Mittagessen ging es noch einmal ins Dorf. Zwischen den wunderschönen alten Walliserhäusern spielten wir nochmals gemeinsam Alphorn.
Damit fand unser musikalisches Wochenende einen würdigen Abschluss.
Heimreise mit vielen schönen Erinnerungen
Mit dem Bus fuhren wir zurück nach Fiesch. Von dort ging es mit dem Zug wieder Richtung Heimat.
Der Zug war zwar ziemlich überfüllt, aber nach diesem Wochenende konnte uns auch das nicht mehr die gute Laune verderben. Zehn aktive Alphornbläserinnen und Alphornbläser, darunter unsere jüngste Teilnehmerin Zora, hatten zwei wunderschöne Tage miteinander erlebt.
Wir nehmen viele schöne Erinnerungen mit nach Hause: an fantastische Bergpanoramen, unsere Alphornklänge an ganz besonderen Orten, feines Essen, guten Weisswein, drei Jahre gereiften Alpkäse, eine hervorragende Cremeschnitte – und vor allem an die gemeinsame Zeit als Alphorngruppe.
Ein ganz herzliches Dankeschön an Hanni für die tolle Organisation und an alle zehn, die diesen Ausflug mit ihrer guten Stimmung und ihrer Freude am Alphornspielen zu etwas Besonderem gemacht haben.
Ein Wochenende ganz nach unserem Geschmack: schöne Berge, schöne Klänge und eine tolle Gruppe!















